Wie pflege ich meine Intimzone richtig?

Die gründliche Intimpflege ist die Basis für ein gutes und frisches Körpergefühl. Richtig angewandt sorgen Intimpflegeprodukte nicht nur für Wohlbefinden im Alltag und beim Sex sondern beugen auch Krankheiten vor. Im folgenden Artikel erklären wir Dir wie Du Deine Intimpflege Routine verbesserst und was Du lieber lassen solltest.


 

Im Intimbereich wird entweder zu oft, zu intensiv, mit den falschen Pflegeprodukten oder gar nicht gereinigt. Dabei ist die richtige Intimpflege so einfach:

 

  1. Less is more

Der weibliche Intimbereich und insbesondere die Vagina verfügen über die Eigenschaft sich selbst zu reinigen. Der niedrige pH-Wert (4 - 4,5) und das saure Milieu der Scheidenflora wehren schädliche Keime und Bakterien ab. Der natürliche Scheidenausfluss spült diese zusätzlich raus. Ist dieser natürliche Schutzmantel des Intimbereichs jedoch gestört oder gar durchbrochen, so haben Keime und Bakterien ein leichtes Spiel um in die Vagina einzudringen und dort Infektionen oder Pilzerkrankungen zu verursachen. Ganz besonders stark parfümierte Duschgels, aggressive Reinigungsformeln oder Seifen lassen die Schutzbarriere der Haut brechen und begünstigen das Eindringen von Keimen und Bakterien. Ebenso sollte der Gebrauch von hochdosierten Intimdeos vermieden werden.

Um die Schutzbarriere Deiner Intimzone aufrecht zu erhalten, wasche den Bereich mit lauwarmem Wasser und einer milden Intimwaschlotion. Richte den Duschstrahl niemals direkt in die Scheide. Die äußerliche Reinigung der Vagina genügt völlig.

Wir empfehlen dazu eine sanfte Lotion, wie die ELAINE PERINE Douche Intimate (LINK), welche die empfindliche Haut nicht reizt. Verwende dazu lauwarmes Wasser und wenn nötig einen Einmalwaschlappen. Es wird empfohlen den Intimbereich mindestens einmal am Tag zu reinigen – nach dem Sport, Geschlechtsverkehr oder sonstiger körperlicher Ertüchtigung, bei der Du stark geschwitzt hast, solltest Du den Intimbereich zusätzlich noch einmal reinigen.

 

  1. Die richtige Pflege liegt in Deiner Hand

 

Um Deinen Intimbereich möglichst schonend zu reinigen, solltest Du auf Tools wie Schwämme oder immer wieder benutzte Waschlappen verzichten. Diese sind ein hervorragender Nährboden für Bakterien. Idealerweise reinigst Du deine Vagina in der Dusche mit gewaschenen Händen oder Du nutzt Einmalwaschlappen oder Waschlappen, die Du regelmäßig nach dem Verwenden auskochst. So vermeidest Du ungebetene Gäste wie Keime oder Pilze in Deiner Vagina. Achte zusätzlich immer auf eine möglichst milde Reinigung und vermeide es zu stark zu rubbeln oder zu scheuern.

 

  1. Die goldene (Richtungs)-Regel

 Wie es die meisten von uns bereits im Kindesalter gelernt haben: Immer von vorne nach hinten. Diese goldene Regel gilt es nicht nur bei jedem Toilettengang zu beachten, sondern auch bei der Intimreinigung. Wische Deine Vagina immer von vorne nach hinten aus und niemals umgekehrt. Denn so können schädliche Darmbakterien in die Vagina eindringen und dort ebenfalls Infektionen hervorrufen.

 

INTIMPFLEGE TIP!
So oft Du kannst trage also luftdurchlässige Unterwäsche und versuche ebenfalls auf Slipeinlagen zu verzichten. Ähnlich wie die Synthetikfasern, halten Slipeinlagen die Feuchtigkeit am Körper und stauen Hitze und Nässe, die ebenfalls zu unangenehmen Gerüchen führen können.

Wasche Deine Unterwäsche regelmäßig und wechsele sie täglich. Bei mindestens 60 Grad werden Keime wirkungsvoll abgetötet.

 

  1. Toilettengang nach dem Sex

Unromantisch jedoch unabdingbar: Den Toilettengang nach dem Sex solltest Du immer einhalten. Bakterien und andere Körperflüssigkeiten, die beim Verkehr ausgetauscht werden, können schmerzhafte Blasenentzündungen oder Infektionen zur Folge haben. Durch das Wasserlassen nach dem Sex werden all diese herausgespült und somit reinigt die Vagina sich von selbst. Der beste Schutz gegen lästige Folgen.

 

  1. Die Wahl der Unterwäsche

Auch wenn Baumwollslips in der Regel nicht das Image von sexy Unterwäsche tragen, so ist der atmungsaktive Stoff das Beste, was Du Deiner Vagina anziehen kannst. Während synthetische Stoffe häufig die Hitze im Intimbereich stauen und ein sehr feuchtes Milieu erzeugen, lässt Baumwolle mehr Luft an die Vagina. Durch Baumwollunterwäsche vermeidest Du also ebenfalls Pilze oder Infektionen. Versuche ebenfalls nach Möglichkeit Pantys oder Slips zu tragen und nur selten auf Strings zurückzugreifen. Diese fördern nämlich Darmbakterien aus der Analregion in die Vagina und können ebenfalls schmerzhafte Infektionen hervorrufen.